Deutschland spart sich arm

Deutschland ist das Land der Sparer. Wenn man Geld übrig hatte, legt man es aufs Sparbuch oder auf ein Festgeldkonto. Mit der Zeit kamen früher durch die Sparraten und die Zinsen stattliche Beträge zusammen. Das waren noch Zeiten! Heute suchen wir Zinsen mit der Lupe. Oder zahlen sogar Strafzinsen. Und keine Besserung ist in Sicht. Man braucht eine Alternative zum Sparen!

Eigentlich waren die Niedrigzinsen nur für eine kurze Phase gedacht. Die Wirtschaft sollte sich von der Finanzkrise von 2008 erholen. Mittlerweile spricht man bereits vom „New Normal“. Viele Staaten sind nur noch wegen der niedrigen Zinsen zahlungsfähig. Es wird wohl doch keine kurze Phase mit Niedrigzinsen sein. Sondern eine neue Realität, die gekommen ist, um zu bleiben.

Die Niedrigzins-Politik in Europa spart den Staaten enorme Summen. In den letzten 10 Jahren hat der deutsche Staat mehr als 100 Milliarden Euro Zinsen gespart. Zu Lasten der Sparer.

Die Deutschen sind Spar-Fans

Aktuell liegen rund zwei Billionen Euro unverzinst auf Giro- und Tagesgeldkonten herum. Diese Sparer brauchen Alternativen. Das ist ein großes Problem. Größer, als viele denken.

Warum? Jetzt kommt ein wenig Mathematik ins Spiel: angenommen, ein 35-jähriger möchte in 30 Jahren in den Ruhestand gehen. Dann möchte er jeden Monat 500 Euro mehr zur Verfügung haben. Noch vor zehn Jahren war der Zins so hoch, dass eine Sparrate von 242 Euro im Monat hierfür ausgereicht hätte.

Und heute? Wer ein wenig sucht und noch 0,5 Prozent Zins bekommt, muss für das gleiche Ziel jeden Monat 464 Euro auf die hohe Kante legen. Durch den Niedrigzins muss man also fast doppelt so viel zurücklegen wie früher.

Für das Alter vorzusorgen funktioniert einfach nicht mehr so, wie es die Generationen vor uns gelernt haben. Die Sicherheit eines Sparbuchs führt nur noch zu einem. Zu einer sicheren Vermögensvernichtung.

Sparen braucht Alternativen

Es müssen Alternativen her. Und hier beginnt das Problem, zumindest für die „Sparbuch-Deutschen“. Es gibt Anlage- und Sparformen, die nach wie vor Ertrag bringen. Allerdings mit einem Haken. Wenn man nicht auf Biegen und Brechen jeden Cent beiseitelegen will, gibt es nur eine Alternative. Mit dieser kann man auch mit geringerem Einsatz ein auskömmliches Ergebnis erreichen: Investieren am Kapitalmarkt.

Und da hört für viele Deutsche der Spaß auf. Aktien kaufen? Viel zu riskant! Und irgendwie schwingt dabei auch ein schlechtes Gewissen mit. Ist spekulieren nicht viel verwerflicher als sparen?

Nüchtern betrachtet ist beides falsch. Aktienkurse schwanken. Das ist natürlich richtig. Und es kann auch einmal etwas stärker nach unten gehen, wenn es der Wirtschaft einmal schlecht geht. Aber die Märkte haben sich in den letzten Jahrhunderten immer von jedem noch so großen Einbruch erholt. Und auf den richtigen Einstiegszeitpunkt zu warten ist auch kein gutes Konzept, wie wir hier erklären.

Und nicht nur das. Bei einem Anlagezeitraum von mindestens zehn Jahren haben Aktien immer deutlich mehr erwirtschaftet als jedes Sparbuch. Je länger der Anlagehorizont, desto deutlicher wird das Ergebnis.

Investieren und gutes Tun

Natürlich bieten Aktien nicht die Sicherheit eines Sparbuches. Aber sie bieten eben auch keine sichere Vermögensvernichtung. Sondern eine gute Alternative für einen langfristigen Vermögensaufbau.

Natürlich muss man sich erst an die Schwankungen der Märkte gewöhnen. Das erste Jahr, welches man mit einem Verlust abschließt, ist bestimmt kein Zuckerschlecken. Aber die Vergangenheit hat gezeigt, dass das Bild dann ein paar Jahre später bereits wieder ganz anders aussieht.

Und es gibt noch einen weiteren Aspekt. Anleger können mittlerweile durch ihre Geldanlage aktiv Einfluss auf Unternehmen nehmen. Indem man bei der Auswahl besonders nachhaltige Unternehmen oder solche mit hohen ethischen Standards auswählt. Je mehr Anleger dies machen, umso stärker steigt der Druck auf die Firmen, ihr Verhalten zu ändern. Diese Möglichkeit, die Verhaltensweisen von großen Unternehmen zu beeinflussen, hat man bei einem Sparbuch bestimmt nicht…

Sie möchten mehr dazu wissen? Dann Informieren Sie sich gerne bei uns, und zwar hier. Oder Sie rufen uns ganz einfach an!